So fing alles an

 

 

Der Betrachtungswinkel...

 

... ist immer eine Sache des Standpunktes.

 

Haben Sie auch festgestellt daß, wenn es darum geht mit seinem Off Road tauglichen Pickup auf Reisen zu gehen, sich die Lager in zwei Seiten spalten?

 

Die eine Seite bietet Luxus Wohnkabinen / Absetzkabinen mit Alkoven. Mit dem Argument: " Im Urlaub soll man nicht schlechter schlafen als zu Hause

-was auch stimmt -.

 

Die zweite Seite bietet " Expeditionskabinen", die auf sämtlichen Kontinenten getestet wurden, wo Verkäufer Ihnen Ihr fachkundiges Insiderwissen anbieten, damit Sie nicht den Verkäuferaussagen von Verkäufern ausgeliefert sind. - Darüber kurz nachdenken und weiter -.

Diese Anbieter lassen meist an einem " normalen" Pickup kein gutes Haar, wenn es um Aufbauten und Expedition geht.

Wo ich, wenn es um physikalische Gesetze geht, diese Meinung teile.

 

Wie gesagt, alles eine Sache des Standpunktes.

 

Wenn Sie jetzt noch Lust haben meine Sichtweise, von meinem Standpunkt, vermischt mit meiner Erfahrung, zu erfahren, müssen Sie leider weiterlesen.

 

Die Entstehung der EXKAB ist ganz kurz erzählt.

Wie viele andere auch, treibt es mich in die Natur. Hin zu kleinen und großen Abenteuern – was erkunden – erfahren – ausprobieren – Spaß haben – unabhängig sein, eine Expedition unternehmen.

 

Denn im guten alten Brockhaus steht : "Expedition (lat.) Beförderung , Forschungsreise, Feldzug". Womit der Begriff dann auch geklärt wäre.

Da steht nichts von Afrika, Zusatztanks für Wasser und Treibstoff, Ersatzteile und Unimog oder HZJ. Wer will und kann um so besser.

Aber da ein Großteil derer die Abenteuer erleben wollen, nicht immer die Zeit oder das Geld oder das Bedürfnis haben solch extreme Reisen zu unternehmen und sich mit Expeditionen durch Europa begnügen, muß es nicht immer ein Fahrzeug sein, das den gesamten Etat auf Jahre erschöpft. Natürlich sollte es aber den Voraussetzunmgen für die ganz große Tour mit sich bringen.

 

So ging es auch meiner Familie (Frau, Tochter 11J., Sohn 9J. ). Wir besaßen einen Nissan DOKA der hauptsächlich zum Ziehen des Pferdehängers gekauft wurde. Nachdem wir im Sommer 2002 mit Sack und Pack und Zelt eine 3 wöchige Tour (Expedition) unternommen haben, wollten wir im Sommer 2003 erneut auf Expedition gehen. Aber ohne Zelt. Dies war uns zu umständlich. Das ewige auf- und abbauen (bei jedem Wetter) Kocher herrichten , Isomatten Luft rein Luft raus usw. Und wer Kinder hat, weiß den zusätzlichen Nervenaufwand einzuschätzen.

 

Also mußte eine andere Lösung her.

 

Dachzelt ? - Nein -

Im Verhältnis zu teuer. Keine großartige Zeitersparnis, da das herrichten der "Küche" und der Betten usw. fast genausolange dauert.

 

Wohnkabine / Abstkabine? - Nein -

Zu schwer. Auf Grund des Gewichtes, der Höhe und der Überhänge nicht geländetauglich. Die ganzen Extras wie kleine Dusche und kleiner Kleiderschrank brauchen wir nicht. Denn wir machen ja keinen Urlaub in sonder mit der Kabine. Duschen kann man zwischendurch am Campingplatz oder unter der Solardusche (Sie haben noch nie so schnell geduscht) oder im See (baden).

Gegen die "normale" Wohnkabine / Absetzkabine, sprachen auch noch ein paar nicht von der Hand zu weisende pysikalische Gründe. Siehe: Das ist, was Fakt ist.

 

Expeditionskabine (Geländetauglich) ? – Ja -

Aber es gab keine für uns geeignete, die für einen DOKA passend war.

 

Die Lösung: selber eine konstruieren. So entstand die EXKAB.

 

Bei der Planung wurde ich belächelt und verspottet (außer von meinem Sohn der glaubt noch an Papa) wenn ich von der Größe meiner Ladefläche berichtet habe, die die Grundfläche der Kabine sein sollte natürlich unter Abzug der Radkästen. Und das wir vorhatten damit 3 Wochen Richtung Lappland zu fahren und zwar mit der ganzen Familie.

 

Als die EXKAB endlich fertig war konnte ich allen Spöttern und Ungläubigen beweisen das die Größe im Verzicht und im Detail liegt.

 

Denn während unseres Urlaubes :

 

Haben wir so gut geschlafen wie zu Hause.

Bei Regen konnten wir in der Kabine kochen und alle am Tisch essen

Abends gab es kühles Bier

Unser Kaktusklo war auch an Bord (wir haben was gegen Chemie)

Und alles, was auf der Packliste stand, war auch verstaut (natürlich von allem zuviel)

 

Nach dem Wiegen des gepackten Fahrzeuges lag ich noch unter dem zulässigen Gesamtgewicht.

Die Verteilung der Achsenlast auf Vorder-und Hinterachse war innerhalb des zulässigen Wertes und ausgeglichen.

 

Auf Grund der Nachfrage (hatte meine Email Adresse am Aufbau) habe ich mich entschlossen die Freude an der EXKAB mit anderen zu teilen.

 

Denn es scheint auch andere zu geben, die einen ähnlichen Standpunkt, somit Betrachtungswinkel haben wie ich.

 

 

Christian Loh

 

 

Das "Skelett" aus Alurohr, daß auf einer Siebdruckplatte montiert wird, ist aus Stabilitätsgründen geschweißt, verklebt und genietet.

 

In Verbindung mit der Aussenhaut aus ALMG3, Salzwasserbeständigen Quintett-Warzenblech, die ebenfalls verklebt und vernietet ist, ergibt sich eine sehr hohe Stabilität und Flexibilität.

 

Natürlich können wir, auf Wunsch, die Aussenhaut auch aus Glattblech fertigen.

 

Innenausbau:

Zur Isolierung verwenden wir 30mm starke Isolierung, die vollflächig verklebt wird.

Für die Verkleidung verwenden wir eine 2mm Aluminiumverbundplatte.

 

Hierbei setzen wir auf das "Original"

 

Alle anderen Materialien wie Kunststoff, Holz, Resopal usw. können auf Wunsch verarbeitet werden.

 

Die Möblierung und somit Schaffung von Stauraum wird individuell den persönlichen Anforderungen angepasst.

Sie sagen uns worauf Sie Wertlegen - wir bringen unsere Erfahrung mit ein und fertigen eine 3D Zeichnung.

 

Pickups werden so konstruiert, dass sie tief liegende Lasten auf einer Pritsche transportieren können.

 

Fakt ist:

Das Gewicht muss so tief wie möglich sein. Im Idealzustand ist es zwischen den beiden Achsen auf dem Boden. Alles andere ist nur eine Verschlechterung.

 

Wer auch immer Fahrzeuge auflastet, lassen wir mal offen.

 

Fakt ist:

Die Hersteller haben nicht grundlos ein zulässiges Gesamtgewicht für ein Fahrzeug festgelegt.

 

Die meisten Pickups haben eine Zuladung von 600 bis 1000 kg. Das Leergewicht einer ausgebauten "normalen" Wohnkabine mit Alkoven und Überhang beträgt etwa 700 kg. Selbst wenn wir davon ausgehen keinen Zusatztank und Unmengen von Frisch-und Abwasser mit zu schleppen, sollte man folgende Rechnung aufstellen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wer will schon auf : Solaranlage, Bordbatterien, Heizung, Kühlbox, Kocher, Töpfe, Schlauchboot, Medikamente, Rucksack, Top Box, vielleicht auch noch ein paar Fahrräder und alles was man noch so braucht verzichten ?

 

Das Problem liegt auf der Hand oder besser auf der Hinterachse.

 

Denn dort liegt fast ausschließlich das ganze Gewicht auf Grund des Kabinenüberhangs.

Wenn Sie mit dieser Gewichtsverteilung eine kleine Böschung mit losem Untergrund von 30 Grad fahren, verlagert sich ein Drittel des Gewichtes dynamisch auf die Hinterachse und Sie stecken fest.

Noch eine Rechnung die sie beachten sollten. 1000 kg Zuladung sind nicht gleich 1000 kg Zuladung.

Sie beladen Ihren Pritsche mit 1000 kg Sand dann übersteht Ihr Pickup das schadlos. Wenn Sie ihm ein Hochhaus mit 1000 kg aufladen, dann hält er das auch schadlos aus, allerdings nur im Stand (statischer Zustand)!

 

Ausgehend von einem Bodendruck von 1000 kg – der Sand liegt 30 cm hoch auf der Pritsche – rechnen wir in vereinfachter Form auftretende Momente im dynamischen Zustand aus, ohne Berücksichtigung der Beschleunigung:

 

Mit Sand

1000 kg x 0,3 m = 300 mkg

 

Mit Wohnkabine

1000 kg x 2,0 m = 2000 mkg

 

Mit EXKAB

1000 kg x 1,44 m = 1440 mkg

 

 

Das bei jeglicher Zuladung auf eine vernünftige Gewichtsverteilung geachtet werden sollte, um die zulässigen Achsenlasten nicht zu überschreiten ist ,denke ich, selbstverständlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fakt ist:

Je höher der Schwerpunkt desto instabiler das Fahrverhalten.

Also, mit der geringsten Oberfläche verringern wir das Gewicht, mit der niedrigsten Bauhöhe die Hebelwirkung.

 

Zuladung                        1000 kg

 

Abzüglich:

 

Wohnkabine

Frischwasser 20l

Lebensmittel

Kleidung (2 Pers.)

Klappstühle

Zwei Personen

 Kleinteile

Fotoausrüstung

Bettwäsche, Schlafsäcke

Vorzelt

 

Bleiben noch:

Zuladung                        1000 kg

 

Abzüglich:

 

EXKAB

Frischwasser 20l

Lebensmittel

Kleidung (2 Pers.)

Klappstühle

Zwei Personen

 Kleinteile

Fotoausrüstung

Bettwäsche, Schlafsäcke

Vorzelt

 

Bleiben noch:

"Normale" Wohnkabiene

EXKAB

700kg

  20kg

  25kg

  30kg

  15kg

140kg

    7kg

    5kg

    7kg

  20kg

 

31kg

490kg

  20kg

  25kg

  30kg

  15kg

140kg

    7kg

    5kg

    7kg

  20kg

 

241kg

 

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Impressum

Ansprechpartner: Christian Loh

 

Bockhorster Straße-West 7

26897 Esterwegen

 

Tel.: 0049 (0) 5955 - 68 69 9 33

Fax: 0049 (0) 5955 - 68 69 9 32

 

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